Soziales

»Die Stand­ort­kon­kur­renz wird von den Un­ter­neh­men ge­nutzt, um Löh­ne, Ar­beits­be­din­gun­gen und So­zi­al­stan­dards in ganz Eu­ro­pa im­mer wei­ter nach un­ten zu drü­cken.«

Aus dem Programm der DKP

Verteilung des Corona-Impfstoffs

Covid-19 Impfstoff und Geldbündel.

Ist das schon Sozialismus?

Wir wundern uns, dass Gesundheitsminister Jens Spahn den Corona-Impfstoff nicht so unter die Leute bringen will, wie es der Markt gerade einrichtet. Wäre es nicht effizienter, dem freien Spiel von Angebot und Nachfrage zu überlassen, ob die Familie genug Geld zusammenbekommt, um Oma den Gutschein für die zweite Spritze unter den Christbaum zu legen? Notwendige Güter danach zu verteilen, wer sie besonders dringend braucht, passt nicht in unsere freiheitliche Gesellschaft – jedem nach seinen Bedürfnissen, wo kämen wir da hin?

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Anstieg der Altersarmut

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Volkssolidarität Ratingen lehnt CDU-Vorschläge zur Rente ab

«Die jüngst von der CDU unterbreiteten Vorschläge lösen kein einziges Problem und würden bei Umsetzung den Anstieg der Altersarmut nochmal kräftig beschleunigen», kommentiert Gabi Evers, Vorsitzende der Volkssolidarität Ratingen e.V., den vor kurzem veröffentlichten CDU-Beschluss zur Rentenpolitik.

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Integrationsratswahlen

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«Wir sind noch
internationaler
geworden»

Mit dem Ausgang der Integrationsratswahlen, die zeitgleich mit den Kommunalwahlen stattgefunden haben, ist die Liste Internationale Solidarität (LIS) sehr zufrieden. «Wir konnten unseren Stimmenanteil deutlich erhöhen, was bei einer größeren Anzahl von Wahlberechtigten nicht unbedingt zu erwarten war. Prozentual konnten wir uns von 19,3 auf 23,1 Prozent verbessern», erklärt Franco Desogus, Sprecher des Arbeitskreises LIS in der Volkssolidarität Ratingen.

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Italien verabschiedet kubanische Mediziner*innen

Volle Stationen,
Korridore mit Betten

Crema CubBrig 20 05 23 2


29.05.2020 |
Mit einer Zeremonie auf der zentral gelegenen Plaza del Duomo der Stadt Crema wurde den kubanischen Mediziner*innen gedankt, die zusammen mit italienischen Kolleg*­innen die Corona-Pandemie bekämpften und die Opfer versorgten.


Als die kubanischen Mediziner*innen vor zwei Monaten in der Lombardei eintrafen, richtete das Virus in der Lombardei geradezu ein Massaker an. Die norditalienische Region war zum Epizentrum der Pandemie in Italien geworden, das weitgehend privatisierte und auf Großkliniken ausgerichtete Gesundheitssystem der Region völlig überfordert.

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Geschacher um die Grundrente ist unwürdig

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Union will Grundrente doch noch verhindern

Anlässlich der Beratung des Grundrentengesetzes im Bundestag erklärt Gabi Evers, Vorsitzende der Volkssolidarität Ratingen e.V.: «Der vorliegende Gesetzentwurf ist das Resultat eines langen Kompromissfindungsprozesses innerhalb der Bundesregierung. Es ist von daher völlig unverständlich, warum die Union jeden denkbaren Vorwand zum Anlass nimmt, die Einführung der Grundrente doch noch zu verhindern.»

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Heraus zum 1. Mai

Grafik: Frau mit Flüstertüte: «Trotz alledem: Heraus zum 1. Mai! Solidarisch ist man nicht alleine! ...».

 

Wo und wann

  • Aachen
    Kundgebung um 14:00 Uhr auf dem Marktplatz,
    Kontakt: Heike Warschun, Forster-Hexe@web.de.

  • Bielefeld
    Kundgebungen auf Jahnplatz und Rathausplatz angemeldet, auf Siegfriedplatz genehmigt.

  • Bochum
    Mai- und Soli-Kundgebung vor dem Knappschaftskrankenhaus in Bochum Langendreer ist angemeldet, Anmelder*innen verhandeln zur Zeit über die Coronaspezifischen Auflagen.
    Kontakt über Infotelefon der DKP-Bochum: 0157-34830597

  • Bonn
    Kundgebung und Demonstration angemeldet.

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Ältere Generation besonders schützen

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Volkssolidarität lehnt
Isolation Älterer strikt ab

Anlässlich der Beratung von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwoch und der Diskussion über die Isolation von vulnerablen Bevölkerungsgruppen nach dem Shutdown erklärt Gabi Evers, Vorsitzende der Volkssolidarität Ratingen e.V.:

«Es gilt die ältere Generation besonders zu schützen, um das Risiko einer Ansteckung mit Covid-19 zu verringern. Die paternalistische Bevormundung einschließlich Isolation und Quarantäne Älterer, auch in Pflegeeinrichtungen, lehne ich strikt ab. Die soziale Isolierung der älteren Mitmenschen würde nicht nur die Ausgrenzung und Einsamkeit der Betroffenen verstärken, sondern auch gesundheitliche Probleme verursachen. Es muss eine gesellschaftliche Einbindung gewährleistet werden sowie die weitere Ausrüstung von Kontaktpersonen und Senior/-innen mit Schutzausstattung. Wir brauchen in der derzeitigen Situation keine weiteren Isolierungen, sondern eine soziale Verbundenheit. Hier ist die Solidarität der Gesellschaft gefragt.»

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Die Grundrente hat die Armut nicht beseitigt

Altersarmut und
alte Apfelsinen

 Kartons mit Orangen.

Armut hat in Gerresheim Anschriften, die im Telefonbuch stehen, Bürgerhilfe (BGH), Märkische Straße; Ferdinand-Heye-Haus, Benderstraße. Und es gibt anonyme «Betroffene», denen es unangenehm ist, als «Altersarme» stigmatisiert zu werden. Und es gibt Reiche, die sind nicht arm.


Die Altersarmut betrifft nicht nur die Bürger in Gerresheim. Sie schlägt überall in Düsseldorf zu. Wenn auch nicht überall auf gleiche Weise sichtbar. Da gibt es Ausgabestellen der «Tafel» nur für Männer, nur für Frauen, nur für Haushalte ohne Kinder, nur für Haushalte mit Kindern.

 

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