Politik
Keupstraße: Fehler beim Vertuschen
Fehler, Pannen und Defizite der Sicherheitsbehörden – beim Vertuschen

Die Keupstraße in Köln-Mülheim gibt sich so türkisch wie jede beliebige Straße in einer türkischen Stadt. Läden, Restaurants, ein Friseur.
Eine Überwachungskamera zeichnet am 9. Juni 2004 Bilder auf. Gegen 14.30 Uhr schiebt ein etwa 25 bis 30 Jahre alter Mann mit Baseballkappe zwei Mountainbikes durch die Schanzenstraße, die auf die Keupstraße stößt. Kurz darauf kommt er ohne Räder zurück. Um 15.10 Uhr taucht er wieder auf – gefolgt von einem weiteren gleichaltrigen Mann, der ein Damenfahrrad schiebt. Auf dem Gepäckträger ist ein Hartschalenkoffer befestigt. Abgestellt wird das Damenrad vor einem Friseursalon in der Keupstraße.
NSU-Prozess

Auch der Verfassungsschutz
gehört auf die Anklagebank
In einem mehr als nur zwiespältigen Licht …
19. April 2013 | Allein die Anklageschrift gegen Beate Zschäpe soll – so bürgerliche Medien – etwa 500 Seiten umfassen. Neben den Staatsanwälten der Bundesanwaltschaft werden mehr als 70 Nebenkläger mit 53 Anwälten am Prozess teilnehmen.
Wie weiter in Venezuela
Venezuela nach dem Tod von Hugo Chavez und vor den Wahlen
12.03.2013 | Das Fest der venezolanischen Opposition zum Tode von Hugo Chavez in Miami und im Osten Caracas', dort wo die Schönen und Reichen wohnen und die Wachmannschaften den Pöbel nicht durchlassen, war nur von kurzer Dauer. Das nicht enden wollende Meer an Menschen, die Abschied von Hugo Chavez nehmen wollten hat sie und sicher auch Washington überrascht, erschreckt und tief in ihrem Glauben erschüttert, den Prozess in Venezuela mit dem Tod von Chavez über Wahlen umkehren zu können und so wieder Kontrolle über die Ressourcen und vor allem natürlich den Ölkonzern PdVSA zu erlangen.
27 Jahre Tschernobyl: AKW abschalten!
Demonstrationen am AKW Brokdorf und am AKW Grafenrheinfeld

Der Super-GAU von Tschernobyl ist auch nach 27 Jahren noch eine Katastrophe. Hunderttausende leiden bis heute an den Strahlenfolgen, riesige Gebiete sind noch immer unbewohnbar. Selbst bei uns, 1.000 Kilometer entfernt, sind in vielen Regionen Pilze und Wildfleisch noch so stark radioaktiv belastet, dass sie nicht zum Verzehr geeignet sind.
Korea: Krieg oder Propagandaschlacht?
Reale Kriegsgefahr

03.04.2013 | 1953 ging der Korea Krieg ohne Friedensvertrag zu Ende. Korea war gespalten, nach Jahrhunderten erlittener Besatzung wurde die Sehnsucht nach einer einheitlichen selbstbestimmten Nation durch die Intervention der USA beendet. Waffenstillstand, Demarkationslinie, immer wieder aufflammende militärische Konflikte, Zeiten eines kurzen politischen Tauwetters, prägen seitdem die Verhältnisse auf der Koreanischen Halbinsel. Die KDVR im Norden versuchte als Teil des sozialistischen Weltsystems, einen aus ihrer Sicht eigenständigen Weg, zu einer Zukunft in Wiedervereinigung zu entwickeln. Zunächst war der Marxismus-Leninismus die ideologische Grundlage, die später durch die »Chuche-Ideologie« ergänzt und ersetzt wurde.
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