Soziales
DKP nahm NKD unter die Lupe
Textildiscounter konnte die Baumängel in Bangladesch nicht erkennen…
31 Firmen haben bis zum Stichtag 15. Mai ein Abkommen unterzeichnet, mit dem die Gebäudesicherheit und der Brandschutz bei den Textilfabriken in Bangladesh verbessert werden sollen.
Das deutsche Unternehmen NKD hat bis zum Stichtag die Unterschrift nicht geleistet. Dieses Unternehmen mit einer neuen Filiale an der Benderstraße in Gerresheim bekam darauf »Besuch« von der DKP Gerresheim.
Vermögensverteilung in Europa
In Deutschland so ungleich wie nirgends

28.04.2013 | Der Zahlensalat, den die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer Studie Household Finance and Consumption Survey (HFCS) auf den Tisch packte, gibt den Sozialchauvinisten reichlich Munition: »Reiche Zyprer, arme Deutsche« (FAZ, 11.4.13), »Deutsche sind die Ärmsten im Euroraum« (FAZ, 10.4.13) und »Arme Deutsche, reiche Europäer« (FAZ, 14.4.13). Und diese armen Schweine zahlen auch noch die Schulden-Zeche für den Süden Europas, so die Botschaft. Die Datenbasis des HFCS beruht auf die Befragung von 62.000 Haushalten im Euroraum, in den meisten Ländern im Jahr 2010 durchgeführt, in Spanien im Jahr 2008. Die Auskunft war freiwillig, die Bewertung ihres Vermögens erfolgte durch die Haushalte selbst.
Köln: Kita-Beschäftigte demonstrierten
Protest gegen Erhöhung der Gruppenstärken in den Kitas
19. April 2013 | Heute haben in der Mittagszeit 2 500 Kita-Beschäftigte demonstriert. Sie kamen von ihrer Personalversammlung in der Messe auf den Alter Markt. Hier sprach unter anderem der Vorsitzende von Verdi, Frank Bsirske. Er machte den Demonstrierenden Mut und wandte sich gegen die geplanten Verschlechterungen.
Jetzt schlägt’s 13! Täglich vor dem Kölner Rathaus.
OB Jürgen Roters kürzt. »Man kann es nicht jedem recht machen.«
Am Montag, den 15. April, eilt OB Jürgen Roters pünktlich beim dreizehnten Schlag – als wenn die Regie es so vorgesehen hätte – aus dem Renaissance-Portikus des alten Rathauses und wird von den Aktivisten von »UmFAIRteilen statt Kaputtkürzen« gestellt. Sie weisen auf seine Verantwortung für die Kürzungen im sozialen und kulturellen Bereich der Stadt Köln hin: Bürgerzentren, Kürzungen bei Museen und beim Tanz, Übermittagsbetreuung der Kinder, Mittagessen, Einschulungshilfen. Kürzungen bei den Senioren, den Kosten für die Unterkunft von SGB-II-Leistungsempfängern, bei den Zeiten für Schwimmvereine in den Bädern. Kürzungen bei den Trägern der Wohlfahrtspflege.
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UmFAIRteilen statt kaputtkürzen!
Protest gegen Kürzungen im Kölner Sozial? und Kultur?Haushalt
Im Haushalt der Stadt Köln sollen jährlich 100 Mio. Euro gekürzt werden, auch dort, wo nichts mehr zu kürzen ist. Am 30. April 2013 steht die Verabschiedung des Haushalts für die Jahre 2013/14 auf der Tagesordnung des Stadtrats. Geplant sind verheerende Kürzungen im kulturellen und sozialen Bereich: Hausaufgabenhilfen, Bürgerzentren, Kinder- und Jugendtreffs, Sozialberatung, Elternarbeit, kulturelle Veranstaltungen, Sport, Angebote für ältere Menschen. Die Veranstaltung unter dem Motto »Jetzt schlägt's 13: UmFAIRteilen statt kaputtkürzen!« am 16. März auf dem Kölner Neumarkt war ein Höhepunkt des Protests - eingebettet in eine ganze Reihe von Aktionen gegen die Demontage unserer Gesellschaft.
Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Quelle: NRhZ-Online – Neue Rheinische Zeitung
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