Antifaschismus
Das Vermächtnis des 8. Mai 1945
Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Am 30. April 1945 hissten sowjetische Soldaten – nach erbitterten Kämpfen um den von 5 000 SS-Leuten verteidigten Reichstag – in den frühen Morgenstunden auf dessen Dach die rote Fahne des Sieges über den Faschismus. Wenige Tage später kapitulierten die restlichen Einheiten der Wehrmacht in Berlin.
Bevrijdingsdag
Keine Ehrung für »nazisoldaten« an »Duitse graven«
[update] Vorden, 4.5.2013 | Eine für deutsche Verhältnisse ungemein breite Resonanz fand in den niederländischen Medien der Protest gegen das geplante Gedenken an den deutschen Gräbern von »nazisoldaten« in Vorden. Zeitungen aller politischen Richtungen, Rundfunk und Fernsehsender griffen den angekündigten Protest auf. Die Gemeinde Bronckhorst-Vorden musste ihre »Versöhnung« an den Gräbern der Besatzer »abblazen«.
Der 1. Mai ist unser Tag
Aufruf aus Dortmund gegen Rechts

Um ein grundsätzliches Verbot der Neonazi-Demos am 1. Mai zu verlangen, hat der DGB Region Dortmund-Hellweg alle Betriebsbelegtschaften, Verwaltungen und Gewerkschaften aufgerufen, Unterschriften zusammeln. Dies ist eine gute Anregung für alle Orte, in denen Nazis am 1. Mai marschieren wollen. Zudem bekräftigt es die Position derer, die – ebenso wie zum 27. Januar – ein grundsätzliches Verbot von Naziaufmärschen an Feiertagen wie 1. Mai und 1. September verlangen. Hier der Wortlaut:
Der 1. Mai ist unser Tag
Es ist der Tag der Gewerkschafter/innen, der Demokrat/innen und Antifaschist/innen, ein Tag für die Rechte aller lohn- und gehaltsabhängig Arbeitenden, ein Tag der internationalen Solidarität!
Wenzelnbergschlucht 21. April 2013
Gedenken am Wenzelnberg
[update] Etwa 300 Menschen gedachten der am 13. April 1945 von der Gestapo Ermordeten. Die Täter waren bekannt, wurden aber nie belangt. »Die Opfer … gehörten zu den 700.000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, Häftlingen, Kriegsgefangenen und Deserteuren, die noch im Frühjahr 1945 bei Todesmärschen, Erschießungen und Massakern sterben mussten«, so Christa Bröcher, VVN-BdA, in ihrer Rede. Wir dokumentieren:
20. Jahrestag des Solinger Brandanschlags
20 Jahre nach dem Brandanschlag von Solingen:
Kein Vergeben, kein Vergessen! –
Das Problem heißt Rassismus!

Aufruf Demonstration 25. Mai 2013
Am 29. Mai 1993 verübten vier junge Männer einen Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç. Gürsün Ince, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç starben in den Flammen bzw. beim Sprung aus dem Fenster, weitere Familienmitglieder wurden teilweise schwer verletzt. Drei Tage zuvor hatte der Deutsche Bundestag mit der Einführung der sogenannten Drittstaatenregelung das Grundrecht auf Asyl in Deutschland faktisch abgeschafft. Beide Ereignisse jähren sich im Mai 2013 zum 20. Mal.
Bundeswehr möchte die Täter des Überfalls auf die Niederlande ehren

Geschichtsklitterung: Täter werden zu Opfern stilisiert
Am 10. Mai 1940 überfiel die deutsche Heeresgruppe B völkerrechtswidrig die neutralen Niederlande. Die Niederländer, die gehofft hatten, dass ihre Neutralität von den Nazis respektiert würde, wurden in nur wenigen Tagen überrollt. Ihre Opfer: 2890 Gefallene und 6900 Verwundete. Zu den Ergebnissen des Überfalls und der anschließenden Besetzung zählt, dass über 100.000 jüdische Niederländer in die Konzentrationslager deportiert und ermordet werden konnten.
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350 Meter Düsseldorf
»Keinen Meter den Nazis!«

Düsseldorf, 16.03.2013 | 400 Menschen folgten am Samstag dem Protest-Aufruf des »Keinen Meter den Nazis«-Bündnisses. Zunächst lief eine antifaschistische Demonstration vom DGB-Haus durch die Innenstadt zum Johannes-Rau-Platz nahe dem Innenministerium. Währenddessen fuhren die Neonazis von einer Anfangskundgebung in Aachen nach Mönchengladbach. Dort wurde ebenfalls eine stationäre Kundgebung abgehalten.
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