Aachen
SDAJ Aachen: KAL Verbot umsetzen
Offener Brief an Polizeipräsident Oelze

Auf Initiative der SDAJ Aachen haben sich mehrere Einzelpersonen und Gruppen einem offenen Brief an Polizeipräsident Oelze angeschlossen, in welchem dieser aufgefordert wird, dem Naziaufmarsch in Stolberg endlich ein Ende zu setzen.
KAL Verbot konsequent umsetzen
Die faschistische Kameradschaft Aachener Land (KAL) wurde am 23.08.2012 endlich verboten. Das zeigt, dass die Politik in NRW eingesehen hat, dass es gefährlich ist, menschenverachtende Propaganda zu dulden und nicht dagegen vorzugehen. Das Ausruhen auf diesem Teilerfolg wäre jedoch ein fataler Fehler. Durch das Verbot wurde Geld, Material und Waffen beschlagnahmt. Jetzt muss den Neofaschisten auch die Möglichkeit genommen werden, ihre Aktivitäten fortzuführen.
Rechtsradikaler Anschlag auf das Aachener DGB-Haus
DGB erwartet von den Behörden mehr Erfolge beim Kampf gegen Rechts
6.2.2012 | In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden am Gewerkschaftshaus in Aachen mehrere Scheiben eingeschlagen und der Eingangsbereich mit Parolen und Hakenkreuzen beschmiert. Diese Tat reiht sich ein in eine ganze Serie von Wochenendaktivitäten aus dem rechtsradikalen Umfeld. Nach dem Säure-Anschlag auf das Autonome Zentrum (AZ) am Freitag und den angekündigten Anschlägen (!) auf die Gästefans aus Sankt Pauli sowie auf die antifaschistische Demonstration am Samstag muss man den Vandalismus am DGB-Haus sehr wahrscheinlich der gleichen Tätergruppe zuschreiben.
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Das Recht zur Blockade erkämpfen
Das Recht zur Blockade von Nazi-Veranstaltungen erkämpfen
Bitte um Unterstützung
Wir wollen in Aachen ein juristisches Tauziehen durchstehen, um polizeiliche Auflagen zurückzukämpfen, die die Wahrnehmung des Rechts auf eine Blockade von Naziveranstaltungen einschränken.
Wir bitten Euch, den anhängenden Aufruf zu unterstützen. Der Aufruf soll in der Aachener Region verbreitet und publizistisch bundesweit ausgewertet werden.
Recht herzlichen Dank,
i.A. Detlef Peikert.
Geschichte: Aachen wird als erste deutsche Großstadt von der Naziherrschaft befreit
Vor 60 Jahren:
Aachen wird als erste deutsche Großstadt von der Naziherrschaft befreit
erschienen in „Unsere Zeit“ vom 12.11.2004 S. 15
Am 21. Oktober 1944 um 12.05 Uhr übergab der letzte Kampfkommandant Aachens, Wilck, die Kapitulationsurkunde an die amerikanischen Truppen. Einen Tag zuvor noch hatte Oberst Wilck einen letzten Funkspruch abgegeben: „Wir kämpfen weiter, es lebe der Führer!“
Zu diesem Zeitpunkt lebten in Aachen noch ca. 6.000 Menschen, die sich der Zwangsevakuierung durch die SS entziehen konnten.
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