CO-Pipeline

CO-Pipe­line: Suche nach Löchern

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Bayer: Erst bauen, dann bohren

Schweres Bohrgerät im Einsatz hinter einer Hecke.

 

8.3.2013 | Bayer baute die 67 Kilo­me­ter lange hoch­giftige CO-Pipe­line zwi­schen Dor­ma­gen und Uer­din­gen, bean­tragte schon am 19. März 2009 die vor­zei­tige Frei­gabe und muss dann ver­don­nert werden, erst ein­mal zu prüfen, ob es wohl gefähr­li­che Löcher im Boden unter der Gift­lei­tung gibt. Auf Ini­tia­ti­ve der DKP wurde die Ange­le­gen­heit ins Gerres­hei­mer Rat­haus gebracht und dort von der Links­partei aufgegriffen.

 

 

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Bayer buddelt in der CO-Schieberstation

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Nicht »ordnungs­gemäß gearbeitet«?

Schieberstation: Einer buddelt, zwei schauen zu.

 

An der CO-Schieber­station Hubbel­rath, etwa auf halber Strecke der 67 Kilo­me­ter langen CO-Pipe­line wird wieder gebud­delt. In dem einge­zäun­ten Areal sind Arbei­ter der Firma Friedrich Vor­werk KG (GmbH & Co.) aktiv.

 

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Mehr als 110 000 Unterschriften gegen die Bayer-CO-Pipeline

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Anhaltend breiter Protest gegen das Giftgas-Rohr am Rhein

Bürgerversammlung in Erkrath-Hochdahl.

 

110 529 Bürger hatten schon vor einem Jahr – bis zum 19. Sep­tem­ber 2011 – ihren Pro­test gegen die Kohlen­mon­oxid-Lei­tung zwischen Dor­ma­gen und Uer­din­gen mit ihrer Unter­schrift aus­ge­drückt.

 

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Bayer muss nachsitzen

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Plan­er­gän­zungs­be­schluss zur CO‑Pipeline

Pipeline-Rohr im Schlamm.

 

Der jetzt erlas­sene Plan­er­gän­zungs­be­schluss der Be­zirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf hat Ver­wir­rung her­vor­ge­ru­fen. Die hastig ein­be­ru­fe­ne Pres­se­kon­fe­renz von Bayer und die an­schlie­ßen­de Pres­se­er­klä­rung haben dies noch verstärkt.

 

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CO-Pipeline: Rohrkrepierer für FDP-CDU-Opposition

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Foto der Giftgasleitung mit einkopiertem Schriftzug: »CO-Pipeline rechtswidrig«.

Gutachten-Kritik in aktueller Stunde

 

Hilden, 04. Juli 2012 | Da wollten FDP und in ihrem Schlepp­tau die CDU-Oppo­si­tion die rot­grüne Landes­regie­rung in einen Hinter­halt locken, indem sie das neue Gutach­ten der Landes­regie­rung zur CO-Pipe­line zu einem »Verhin­derungs­gut­achten« des grünen Umwelt­minis­ters Johannes Remmel umdeu­ten wollten.

 

Dieser Versuch musste scheitern, denn Wirtschaftsminister Garrelt Duin betonte die Bedeutung der chemischen Industrie und wollte »die gesamte Wertschöpfungskette hier im Land behalten«. Das Gutachten der Landesregierung unterstützte er und konterte den Spaltungsversuch der Opposition mit »der wirtschaftspolitischen Kompetenz der gesamten Regierungsbank«.

 

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CO-Pipeline »Bayer macht sich lächerlich«

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Seltsame Antworten zur hochgiftigen CO‑Pipeline im Planänderungsverfahren

 

Schieberstation mit Eisengittertür und Warnschild: »Bayer MaterialScience. Absperrstation Hubbelrath (km 34,8) Gebäude 9703. Sicherheitshinweise: Zutritt durch Unbefugte verboten! Sicherheitsanweisungen beachten! Vor Arbeitsaufnahme Betriebszentrale informieren! Betriebszentrale CHEMPARK Uerdingen Tel.: 02151 885606. Notrufnummer im Gefahrenfall: Sicherheitszentrale CHEMPARK Dormagen Tel.: 02133 5199399«.

 

»Ein Weltkonzern macht sich lächerlich.« So werten die Initiativen die aktuelle »Kom­mu­ni­ka­tions­panne« des Bayer-Konzerns. Mit öffent­lich zur Schau gestelltem Eifer versuche das Unter­neh­men, sein an­dauern­des Interesse an der CO-Giftgas-Leitung zu begründen: Im März 2010 kündigte Bayer einen Antrag auf Plan­än­de­rung an. Im April 2011 wurde der bei der Bezirks­re­gie­rung Düssel­dorf einge­reicht. Und nun, im Mai 2012, folgt ein über­ar­bei­teter Antrag. Die Initia­tiven wollen es wissen: »Mit welchem Verfahrens­schritt dürfen wir im Juni 2013 rechnen?«

 

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Karneval und CO-Pipeline

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Umzugswagen.

Kamelle statt CO-Giftgas

Große Zustimmung fand auf dem Karnevalsumzug in Langenfeld (Rheinland) die Kritik an der CO-Giftgasleitung von BAYER. Die Jecken waren sich einig: »CO darf man nicht verschicken – drum muss man diese Pipeline knicken«.

Aktuell haben auch zahlreiche Ärzte gegen die Inbetriebnahme protestiert.

Neben dem fachlichen und außerparlamentarischen Widerspruch gibt es in NRW-Landtag allerdings keine Mehrheit bei SPD und Bündnis 90/Grüne, die die Pipeline auf dem Gesetzeswege kippen will. Deshalb wird der Protest in allen Städten zwischen Monheim/Rhein und Duisburg fortgesetzt. Außerdem ist die Pipeline noch beim Oberverwaltungsgericht Münster anhängig. Ein Prozesstermin ist, wie Uwe Koopmann (DKP) auf Anfrage erfuhr, noch nicht abzusehen.

Foto: Bettina Ohnesorge

   

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